Schlüsselnotdienst – So vermeidet man Abzocker

Die Branche der Schlüsseldienste hat nicht umsonst ein schlechtes Klischee und einen gewissen Ruf. Wer nicht genau darauf achtet, kann schnell bei einem Abzocker landen. Das passiert oft schneller als man denkt, da man in dieser Notsituation natürlich in erster Linie möglichst schnell die Tür geöffnet bekommen möchte. Genau diese Not nutzen Schlüsseldienste aber oft sittenwidrig aus. Dieser Beitrag zeigt, was man bei der Beauftragung von einem Schlüsselnotdienst beachten sollte.

Einen lokalen Dienstleister suchen

Schlüsseldienste agieren oft über sogenannte Vermittlungszentralen, die meist besser zu finden sind als die lokalen Dienstleister selbst. Letztlich beauftragen diese Dienste dann auch nur einen lokalen Dienstleister, was man auch hätte selbst machen können. Allerdings ist es nicht mehr so leicht, einen lokalen Schlüsselnotdienst zu erkennen, da auch die Zentralen oft eine lokale Rufnummer verwenden. Ein Blick in das Impressum der Webseite reicht oft schon aus, um zu erkennen, ob es ein ortsansässiger Dienst ist. Grundsätzlich kann es einem egal sein, woher der Schlüsseldienst kommt. Wichtig ist allerdings, dass im Vorfeld die Fahrtkosten abgeklärt werden.

Den Preis immer im Vorfeld besprechen

Wer einen Schlüsselnotdienst beauftragt, sollte den Preis immer im Vorfeld besprechen, sonst erwartet einen an der Tür gegebenenfalls böse Überraschungen. Wenn der Dienst darüber keine Aussage machen will, dann sollte man sich für einen anderen Dienstleister entscheiden. Grundsätzlich gibt es laut Verbraucherschützern eine paar Richtwerte, an denen man sich preislich orientieren kann und dies als serös gelten. Die reine Türöffnung an sich sollte nicht mehr als 120 Euro kosten. Die Anfahrtskosten sollten mit maximal 30 Euro berechnet werden. Der Tausch des Schließzylinders sollte nicht mehr als 35 EUR kosten. An Wochenenden oder außerhalb typischer Arbeitszeiten darf die Leistung sicher etwas mehr kosten, aber niemals doppelt so viel.

Was tun bei Wucherpreisen?

Das Thema Wucherpreise bei einem Schlüsselnotdienst war bereits vor mehreren Gerichten. Tatsächlich gibt es dort auch unterschiedliche Ergebnisse und Urteile. Beispielweise meint ein Richter, dass wenn der Kunde im Vorfeld über den angeblichen Wucherpreis informiert war, dass er ihn dann auch zu bezahlen hat. Andere Richter urteilten wieder genau gegenteilig. Daher ist es umso wichtiger, die Kosten grundsätzlich im Vorfeld bereits am Telefon direkt abzuklären. Seriöse Schlüsseldienste können alle anfallenden Kosten problemlos im Vorfeld nennen.

Eine Rechnung verlangen

Nach der Öffnung der Tür sollte man immer eine Rechnung von dem Schlüsselnotdienst verlangen. Darauf sollen nun alle Positionen detailliert aufgelistet sein. Hier sollten jetzt keine Positionen auftauchen, die im Vorfeld nicht abgeklärt waren. Meist beinhaltet eine solche Rechnung den Preis für die Öffnung der Tür, die Anfahrtskosten und gegebenenfalls für das Material, falls der Schließzylinder getauscht werden musste. Weicht die Rechnung erheblich davon ab, was im Vorfeld besprochen wurde, sollte die Zahlung vorerst verweigert werden.

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